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Trance Diary Albums
Tony Subal Gallery
Montag, 15. November 2010

Kiss me, kiss me, so I can wake up

 Siri Hustvedt

 

In fiktiven TRANCE DIARY ALBUMS inszeniert Jeanne Szilit Brandstätter eine visuelle Reise ins Innere der Dinge, in den Raum zwischen Form und Leere, Schein und Sein. „When I opened my eyes, I thought that perception itself is a form of hallucination“, schreibt die Amerikanerin Siri Hustvedt. Die Psyche bildet ständig Träume aus, Trancen, die wir nicht bemerken. Wir träumen mit offenen Augen (oder „Eyes Wide Shut“ à la Kubrick). In Trance nimmt man Bilder in ihrer psychisch-emotionalen Wirkung wahr, ohne von Definitionen eingeengt zu werden. Für ihre neuen Experimente mit unbewusster Wahrnehmung hat Szilit Brandstätter mit komplexen filmischen und digitalen Mitteln fotografische Transformationsprozesse simuliert. Die dargestellten, sich in ihre visuellen Sinnpartikel auflösenden Objekte sind nicht mehr an den Moment der „Aufnahme“ gebunden, sondern scheinen in einem spezifischen Veränderungszustand durch einen weiten Raum aus Zeit und Licht zu driften. In unterschiedlichen Stadien des Verschwindens begriffen, verlieren sie ihre Grenzen und gewinnen eine seltsame Intimität, wie Traumgebilde, in denen sich Gefühlsprozesse widerspiegeln. So zeigt sich ihre immaterielle Präsenz im sie umgebenden und sich von ihnen leerenden Territorium, in dem sie als pure Imagination bald nahtlos verschwinden werden.



Jeanne_Szilit_TRANC#168BFB3.jpg
Jeanne Szilit Brandstätter, aus der Serie TRANCE DIARY ALBUMS, 2010, C-Print auf Diasec, Größe variabel

Künstler/innen
Jeanne Szilit Brandstätter

Vernissage
MI 3.11.2010 19 Uhr

Ort
Tony Subal Gallery
Weihburggasse 11
1010 Wien

+43-1-512 19 81
gallery@tonysubal.com
www.tonysubal.com

Laufzeit
4.11.–1.12.2010

Öffnungszeiten
Mo–Fr 11–18.30
Sa 11–18

Eintritt
Eintritt frei

Erreichbarkeit
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